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Lyrik > Tierisches
Wie er so kreuchet, wurmig und verdrossen
da ist sein Kopf an etwas angestossen.
Es ist ein Ast, ein Zweig, dem Wurm ist das egal
es führt bergan, hinauf, heraus aus tristem Tal.

Er kriecht beschwerlich die schiefe Ebene empor
und kommt ein wenig sich als ein - Panther vor.
Ob er dabei gar schwitzt, ich zweifle d'ran
denn ich bin mir nicht sicher, ob das ein Wurm auch kann.

Er fühlt sich frei, beschwingt, befreit vom stick'gem Mief
und schaut verächtlich trotzig, hinunter auf das Tief,
dem er entronnen zu sein vermeint
in schwindliger Höh' hier oben die Sonne immer scheint !

Ihr wisst, er ist im Irrtum, der mickrig kleine Wurm,
dort wo er sich befindet, ist nicht ein hoher Turm
die knapp zehn Zentimeter,so eine Handbreit nur
als schwindlig Höh' ihm scheinen es ist ein Wahnsinn pur.

Er fühlt sich wie in Trance
und weiss, das ist die Chance
dem Wurm sein zu entrücken
das tut ihn sehr entzücken.
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