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Lyrik > Menschen

Das Gebet

von bundelos >>

Herr! Der Wahnsinnige! Er tobt wieder im Haus!
Er begreift weder Regeln noch Gesetze. Ihm fehlt
Geist und Verstand. Ihm fehlt Seele und Herz. Ihm
fehlt Einsicht und Mitgefühl. Du Herr hast ihn als
Mensch erschaffen. Nun, laß ihn Fühlen und Denken.
Nun, laß Ihn Lieben und Sehen. Nun, laß ihn Hören
und Wissen. Nun, laß ihn ein Mensch sein. Gib ihm
Klugheit. Gib ihm Wahrheit. Gib ihm Klarheit. Dann,
ist er mehr als ein Monster!

Herr! Dieses Haus wird zur Hölle! Nur wegen einem
Mensch! Wegen einem zerstörten Wesen! Wegen
einem kaputtem Leben. Wegen einem nervenden
Clown. Wegen einer Person, die in der Dunkelheit
lebt. Ohne, den einen Funken: Den Funken an
Licht im Handeln. Den Funken an Liebe im Herz.
Den Funken an Denken im Leben. Er ist arm an
Einsicht. Er ist arm an Wissen. Er ist arm an
Rücksicht. Herr! Schenke ihm etwas Reichtum!

Herr! Darf ein Mensch das Paradies zerstören? Und
der Welt, den Frieden nehmen. Und alle anderen
Menschen quälen. Darf das ein Mensch? Nur eine
Tortur sein. Nur eine Last sein. Nur ein Teufel sein.
Um ohne Sinn zu nerven. Um ohne Verstand zu
leben. Um ohne Einsicht zu handeln. Für sein Ziel.
Für seinen Plan. Für seine Aufgabe. Auch, wenn der
andere Mensch dabei erstickt. Mit seinen Ideen. Mit
seinem Wissen. Mit seiner Liebe!
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