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Die Elegie an Orpheus
von Markiewicz Pawel >>
Deine Lyra wurde unendlich traumvoll unverwelklich.
Ihre Töne gehörten zum Wunder des Reichs voll Musen.
Zarte Götter lieben dich – Orpheus und deinen Zauber.
Deine Heimat – betete dein Lied und Balladen an.
Die zärtlichen Vögel und merkwürdige Tiere – wachten
mitsamt jedwedem hehren, linden Konzert in sanfter Nacht.
Also: Deine träumerischen Adler liebten es – Singen
– der Legaten des Wohls von olympischen, lichten Gipfeln.
Das Gift der Ottern hat jedoch in sich etwas perlenes.
Das war so wie Träne des Orpheus – die unendlich reine.
Eurydike – Königin-Muse starb am nebligen Tag.
Sie harrt in der ewigen Heimat-Zauberei des Hades.
Du wolltest sie finden – das unsterbliche Wunder-Dasein
und sie erdwärts holen, dort wo es Zauber und Perlen gibt.
Hades und Hermes waren verzaubert von Schwärmereien.
Eurydike ward verhimmelt im Heimatland der Schatten.
Du starbst einfach zerrissen wie ein edles Goldenes Vlies,
gestohlen von bösen Mythendieben – den Bösewichtern.
Am Sterbeorte von Orpheus entstand das Orakel.
Seine Bedeutung war junonisch, juristisch und verträumt.
Wenn Eurydike im Jenseits an dich zärtlich dachte,
würde ganz Thrakien in Grün so pittoresk erscheinen.
Das anmutig-kleine Rehkitz sagte – Ich hab dich Welt gern.
Der Falter trägt Hymnen für Götter holdseligerweise.
14. Februar 2025 |
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