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Kurzgeschichten > Tierisches

Pillanas Nachtausflug

von Simon Käßheimer >>

Der Tag ging langsam zu Ende und erst wurde es in der Kirche und dann „nachdem die Sonne untergegangen war“ wurde es in der Kirchturmspitze Nacht.
Ganz oben in der Kirchturmspitze saßen Fledermäuse und eine von ihnen die sich an einer Seitenstrebe des Gebälks festklammerte war schon wach oder eben wach geworden wo der letzte Rest der Sonne am Horizont verschwunden war. Pillana so hieß die Fledermaus war normalerweise kein solcher Frühaufsteher beziehungsweise keine solche Frühaufsteherin die vor allen andern erwachte „aber heute war sie es“.





Sie streckte sich und spannte ihre Flügel auf um wach zu werden und dann schaute sie sich um, sonst war noch keine Fledermaus Kirchturm wach allerdings schienen die eine oder andere das bald zu tun, die eine weiter hinten spannte sich noch im Schlaf befindlich die Flügel auf und flatterte ein wenig damit, eine andere redete leise im Schlaf vor sich hin. Pillana schaute dem treiben eine Weile zu dann öffnete sie ihre Flügel und flog zwischen den Wandlammelen der Kirchturmspitze hindurch ins freie, den Mond der aufgegangen war im Rücken flog sie geradewegs auf den Rand der Stadt zu in Richtung eines Biotops das meist eine gute Speise nahe des Teiches versprach. Als sie an den Rand der Stadt kam flog sie langsamer und lies sich vom Wind in tiefere Regionen treiben und fing erst wieder an mit den Flügeln zu schlagen als sie auf Höhe der Schilfdolden war oder etwas darüber. Sie flog um eine und dann noch eine Dolde herum und landete dann auf einem alten Baum der in der Nähe des Teiches war, sie landete unterhalb von einem der Äste und hing sich an ihm auf.
„Erst mal sehen wo die Fliegen und Schnaken sind“ sagte sie sich
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