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Kurzgeschichten > Menschen

Der Mann auf der Insel

von Simon Käßheimer >>

Es war einmal eine kleine Küstenstadt namens Chimbanella. Nahe dieser Stadt lag eine Insel; ein Stück weit vor der Küste auf dem Meer. Dort lebte ein einzelner Einwohner namens Tombo. Tombo war ein friedlicher Mensch und war auch nicht, wie viele vielleicht vermuten, aus der Stadt Chimbanella verbannt worden. Er lebte nur gerne allein auf seiner Insel; auf der er gestrandet war und winkte jeden Tag nach Chimbanella hinüber. Er tat das nicht weil er das musste; nein, es ging ihm nur um gute Nachbarschaft und wie gesagt er war eben ein friedlicher und zugleich freundlicher Mann. Sonst kümmerte er sich nicht weiter um Chimbanella und seine Einwohner; warum auch, lebte er doch gern allein. Ganz anders war das bei den Bewohnern des Festlandes, jeden Tag da Der Mann auf der Insel ihnen zuwinkte wurde er ihnen verdächtiger und tuschelten sie mehr über ihn und sein merkwürdiges Leben. Sie verstanden einfach sein Verhalten nicht; und seine Beweggründe blieben ihnen ein Rätsel.
Nun werdet ihr, oder du, sagen: ,,Da ist doch nichts dabei wenn einem jemand freundlich zuwinkt". Sehr richtig, so ist es. Doch die Einwohner von Chimbanella, samt ihrem Bürgermeister, waren eben sehr misstrauisch und unzufrieden; und der Bürgermeister, der Tombo insgeheim von früher her noch kannte, war mit einer der schlimmsten. Ihm missfiel das Tombo auf der Insel lebte, ihm missfiel seine Lebenseinstellung, ihm missfiel seine freundliche Art und am meisten missfiel ihm das er seit seiner Wahlperiode keine Steuern an ihn und oder seine Stadt entrichtet hatte.
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