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Kurzgeschichten > Alltag
es ist genug für die Geschichte, die ich erzählen will oder muss, meine Psychologin hat es mir geraten, wenn man so sagen will: „Schreiben Sie doch einmal ihre Geschichte auf, weswegen Sie hier in Therapie sind.“
„Meinen Sie, dass das hilft?“, habe ich skeptisch und leise meine Stimme erhoben.
Ich glaubte Willis und Heinis Stimme zu hören, wie sie feist lachend sagten: „Zumindest schadet’s nicht! Ha, ha!“
„Ja, das meine ich!“, hat die Therapeutin entgegnet, als hätte sie die beiden gehört.
Na dann!

Kater am nächsten Morgen.
Wieder ist Heini dahergekommen. Ich habe das Gespräch längst vergessen gehabt, aber nein, Heini ist eben Heini.
Ich habe kaum etwas verstanden, so hat mir der Kopf bebrummt. Aber hellhörig bin ich geworden, als er gesagt hat: „Du bist doch Junggeselle?“
„Ja!“
„Nun, diese Frau lebt allein und du lebst allein...“ dabei hat er gegrient wie gestern Abend, als er einen mächtigen Schluck genommen hat.
Später, als ich diese alleinstehende Mutter mit Kind geheiratet habe, hat er sogar gelacht, als ich es ihm mitgeteilt habe. Ich habe mich darüber etwas gewundert, heute weiß ich, warum er gelacht hat. Naja.

Natürlich, ein bisschen misstrauisch bin ich schon geworden, mir war nicht wohl zumute dabei, erinnere ich mich – wenn nicht der Alkohol gewesen wäre...
„Und wieso heiratest D u sie denn nicht?“ Da ist ihm natürlich das Grinsen schnell vergangen, was mir auch wieder leid getan hat. Denn mein bester Freund und Arbeitskollege ist in diesem menschlichen Aspekt, ähm der Sexualität, behindert. Äußerlich zumindest, ich kenne mich da nicht so aus. Jedenfalls läuft er nur noch mit einem Hoden herum. Hodenkrebs... Nach der Operation... Was das
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