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AUS! - Part II: AB MORGEN, ...
von Elizabeth Reinhart >>
Ab morgen, - sag`ich mir.
Aber jetzt, - gönn` ich mir heute noch.
Denn: heute noch bin ich elendlich geschwächlich, gegen die (be-)herrschenden Verbote antreten zu können;
ihnen kräftigen Mutes trotzen - zu getrauen.
Denn: mein Getrauen ist mutlos, immerzu -
hat meine Feigheit zu einer Spottenden, einer mir feindlich Gesinnten herangedeihen gemacht,
die höhnt, stichelt und beschämt,
mit Wert-, Acht- und Schätzungslosigkeit erdrückt, mich - sie;
sie - mir all meine (über-)lebenserhaltenden Stoffe raubt,
immerfort, unermüdlich und unaufhaltsam saugt,
nährt und sich stärkt, mit meinen Kräften.
Weiter, weiter! nur zu!, bedien`dich meiner Lebenssäfte! -
Nicht mehr lang, denn bald schon ist aus damit!,
...spür` es schon, versiegen... wie`s erschöpft schon ist, bis auf das Minimum-ste,
das Depot...
und, he, welch`Freude, gelingt es mir doch glatt, mich - hier und jetzt - an dieser Kleinwenigkeit zu erfreuen!,
denke mir - wünsche es - IHR: vielleicht heute noch?
So könnte ich dann heute noch mit dem Ab-Morgen abschließen;
bräuchten nicht mehr kämpfen, WIR -
um das Kräftchen, das ICH für das Morgen-dann benötige-
...-n würde...
Denn - wäre auch dieses dann für keinen von uns beiden mehr verfügbar.
Und - würden wir dann gemeinsam, akzeptierend, friedvoll?, einander verzeihend?,
dem Ende entgegen-sehen;
eventuell sogar ein bisschen glücklich sein.... ?
weil - frei von Stress und dem Drang - Zwang stets Atem-und Herzstillstands-Aktionen produzieren zu müssen... wär` schön, nicht?
doch halt - na!, kommt`s sogleich gedanken-korrigiert:
würd` ich denn, angenommen, tatsächlich, wie geplant und schon tausendfach geprobt in meinen allnächtlichen |
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